Beim Regionalwettbewerb Jugend forscht – Schüler experimentieren in Salach konnte sich die jüngste Teilnehmerin des gesamten Wettbewerbs Lilia Weigl, Schülerin der 5. Klasse des Hans-Baldung-Gymnasiums Schwäbisch Gmünd, durchsetzen.
Mit ihrem Projekt „Experimentale Luftballonversuche“ beeindruckte sie die Jury so sehr, dass sie mit dem Sonderpreis Physik ausgezeichnet wurde. Ausgangspunkt ihrer Forschung war eine alltägliche Beobachtung: Ein geöffneter Luftballon fliegt nicht geradeaus, sondern schlängelt sich unkontrolliert durch den Raum. Lilia untersuchte dieses Phänomen systematisch und entwickelte kreative Experimente, um die Bedingungen zu finden, unter denen ein Luftballon so gerade wie möglich fliegt. In diesem Rahmen untersuchte Lilia auch, warum ein Luftballon Pupsgeräusche verursacht.
Inspiriert von einer Tiefseedoku und den Luftballonexperimenten fragte sich Lilia auch, was mit einem mit Knallgas gefüllten Luftballon in der Tiefsee passiert. Dazu entwarf sie ein Experiment, mit dem man in einem Druckbehälter durch eine endoskopische Kamera ihr Hypothese – der Ballon implodiert – kontrollieren könnte.
Ihr Projekt entstand aus einer spontanen Idee beim Spielen und entwickelte sich zu einer beeindruckenden physikalischen Untersuchung, die sowohl Fachlichkeit als auch Forschergeist bewies.
